Was fasziniert Männer am Glücksspiel?

Faszination GlücksspielWarum sind besonders Männer so begeistert vom Glücksspiel? Diese Frage ist sicher nicht einfach zu beantworten, weil man dafür weit in die Geschichte zurückgehen muss. Diese beginnt nicht erst bei den ersten Spielbanken, sondern noch viel früher. Männer als Jäger, als diejenigen, die die Familie ernährten und ihre Gruppe schützten, sind evolutionär schon viel eher auf Risiko und Status programmiert als Frauen. Das hat sich auch nicht geändert, als der Mensch begann, sesshaft zu werden. Allerdings äußerte es sich unter anderem dadurch, dass Männer eher am Glücksspiel teilnahmen und auch diejenigen waren, die Casinos eröffneten – natürlich auch, weil es Frauen nicht gestattet war. Was genau hinter der männlichen Faszination am Glücksspiel steckt und wie es heutzutage aussieht, haben wir in folgendem Artikel einmal zusammengetragen.

Der Anfang des Glücksspiels

Würfel gibt es schon aus der Steinzeit, sie wurden aus Tierknochen hergestellt. Man kann also davon ausgehen, dass das Glücksspiel die Menschheit seit Beginn begleitet. Vor allem Männer, die in den Krieg zogen, haben sich ihre freie Zeit mit dem Glücksspiel vertrieben. Später versuchten Herrscher, das Glücksspiel in geordnete Bahnen zu lenken und es wurden die ersten Casinos eröffnet. Die zu dieser Zeit herrschende Rollenverteilung war ein Grund, warum Glücksspiel eine absolute Männerdomäne war. Das Glücksspiel fand damals in der Öffentlichkeit statt und die Frauen nahmen nicht daran teil, da sich ihre täglichen Aufgaben zu Hause abspielten.

Geldreiz oder Verlockung durch Angebote?

Viel Geld zu haben, bringt fast allen Gesellschaften Anerkennung in der Öffentlichkeit. Das ist auch der Grund, warum die Möglichkeit, beim Glücksspiel Geld zu gewinnen, ein wichtiger Punkt für Männer ist. Nicht zu vergessen ist auch die Risikobereitschaft, die bei Männern oftmals viel stärker ausgeprägt ist, als bei Frauen. Das bedeutet, dass männliche Spieler höhere Einsätze vornehmen und öfter klassische Casino Games spielen als Frauen.

Mit dem Internet und der Eröffnung von Online Casinos ist zu beobachten, dass Männer zwar immer noch den größten Teil der Spieler ausmachen, Frauen aber aufholen. Sie interessieren sich jedoch mehr für Spielautomaten online, weil diese oft Themen haben, die sie mehr ansprechen. Das ist in der Glücksspielbranche nicht unbemerkt geblieben. Viele Softwarehersteller entwickeln nach und nach immer mehr Slots, die vornehmlich die weiblichen Spieler begeistern sollen.

Da man in Online Casinos anonym spielt, ist festzustellen, dass sich das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Spielern immer mehr angleicht. Die Auswahl an Internet-Spielbanken ist riesig und Poker, Roulette oder Slots locken alle Spieler vor die Bildschirme. Auch wenn sie verschiedene Games spielen, vielleicht geringere Einsätze vornehmen und eventuell kürzer spielen, sind Frauen nicht weniger am Glücksspiel interessiert. Hierzu tragen auch viele Bonusangebote in Online Casinos bei, die Kunden den Einstieg in die Casino-Welt erleichtern. Besonders Freispiel-Boni sind attraktiv für die weiblichen Kunden, wenn diese auf für sie interessanten Spielautomaten aktiviert werden.

Fazit

Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass Männer eher höhere Risiken eingehen und offensiver spielen. Zudem war das Glücksspiel lange Zeit aufgrund der klassischen Rollenverteilung eher eine männliche Domäne. Große Gewinne sind vor allem für Männer ein Statussymbol und deshalb sind sie mehr am Glücksspiel interessiert. In Online Casinos holen allerdings auch die Frauen auf, da sie das anonyme Spielen bevorzugen und es immer mehr Games gibt, die sie direkt ansprechen.

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