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Spirulina Algen – Was ist das?

Spirulina AlgenMit dem Begriff Spirulina wird eine Mikroalge definiert, die nach und nach den Weg in die Lebensmittel des Durchschnittsverbrauchers findet. Bisher war die Spirulina Alge in erster Linie in verschiedenen vegetarischen oder veganen Produkten enthalten. Dort dient sie als Eisen- und Proteinquelle, da Vegetarier oder Veganer häufig mit Eisenmangel zu kämpfen haben. Ein „normal“ essender Mensch bekommt das für den Körper wichtige Spurenelement Eisen am leichtesten aus Rindfleisch, aber auch aus anderen Fleischsorten. Allerdings erkannte man bald, dass Spirulina mehr Potential aufweist, als man ursprünglich angenommen hatte.

Spirulina ist nichts Neues

Bereits in den 70er Jahren wurde die Alge als potentielles Lebensmittel der Zukunft beworben. Das liegt daran, dass diese besonders einfach zu kultivieren ist. Obwohl der natürliche Lebensraum der Alge tendenziell das tropische Gewässer ist, kommt Spirulina auch in stark alkalischen Salzseen und Süßwasser vor. Für die Lebensmittelnutzung wird Spirulina in Aquakulturen gezüchtet. Man benötigt dafür ungefähr 37°C und CO2. Die wesentlichen Gründe warum es als das Lebensmittel der Zukunft angesehen wird, liegt an der leichten Kultivierung im Vergleich zur Massentierhaltung von Rindern und dem geringen ökologischen Fußabdruck, den man mit dieser Methode hinterlässt, im Vergleich zu jeglicher Tierzucht. Der Eisenbedarf der Menschheit der Zukunft könnt hinsichtlich der Klimaerwärmung und den gewaltigen Eingriff des Menschen in die Natur im Zeitalter des Anthropozäns mit der Spirulina Mikroalge gedeckt werden. Man wird sehen!

Spirulina in der Pseudowissenschaft

Besonders im pseudowissenschaftlichen Esoterikbereich ist Spirulina bereits seit längerem in diversen Produkten zu finden. Es wird ihm jegliche heilende Wirkung zugesprochen, allerdings beruhen diese meist nicht auf wissenschaftlichen Fakten und reproduzierbaren Daten. Deshalb sollte man vorsichtig sein, wenn man sich bei einer Alge darauf verlässt seinen Krebs oder Schizophrenie zu heilen. Nichtsdestotrotz gibt es vereinzelt Studien die einige der positiven Wirkungen teilweise bestätigen. Es wird bestätigt, dass Spirulina den Energiehaushalt des Körpers reguliert. Deshalb wirken Spirulina Präparate häufig bei Antriebslosigkeit oder chronischer Müdigkeit und zeigen in doppelblind Studien bei Sportlern positive Resultate in Bezug auf die Ausdauer.
Zusätzlich vereint Spirulina verschiedene für den menschlichen Körper wichtige und gesunde Stoffe, die normalerweise in Obst und Gemüse enthalten sind. Man findet z.B. Beta-Carotin, Phycocyanin, Vitamin B12, neben Eisen und anderen Spurenelementen. Die Einnahme von Spirulina äußerst sich deshalb positiv auf die Gesundheit von Menschen, die generell wenig bis gar kein Gemüse und Obst essen, was in der heutigen Zeit keine Seltenheit ist.
Für Menschen die sich nicht unbedingt besonders gesund ernähren, ist Spirulina mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gesundheitsfördernd. Allerdings sollte man sich keine falschen Hoffnungen machen, dass man durch die Einnahme von Spirulina ewig lebt und nie mehr erkranken wird. Auch wenn Superfoods gelegentlich so beworben werden, spielen große Konzerne gerne mit dem Wunschdenken des kleinen Mannes. Jeder Mensch würde gerne ohne Krankheit und anderes Leid ewig leben. Allerdings wird das in absehbarer Zukunft für niemanden der Fall sein.

Superfood als Geschäftsmodell

Der Trend mit dem Superfood wird in Zeiten des Internets immer größer. Einige Beispiele dafür sind die Goji-Beere, Acai-Beere, Chiasamen etc. Von wissenschaftlicher Seite betrachtet kann man sagen, dass diese gewissen hochgepriesenen Superfoods nicht mehr können als unsere heimischen Beeren, Obst- und Gemüsearten. Allerdings macht der exotische Charakter beim Kaufverhalten des Käufers häufig einen Unterschied und darauf zielen die Erzeuger bzw. die Vermarkter. Die Spirulina Alge unterschiedet sich dabei in vielerlei Hinsicht, weil man einige positive Wirkungen nachweisen kann und den ökologischen Faktor zur Ernährung der Weltbevölkerung des 21. Bis 22. Jahrhunderts nicht außenvorlassen sollte, auch wenn immer noch Forschung notwendig ist, um den Nutzen der Alge zu optimieren.

 

 

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