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Schauspieler(in) werden ohne Ausbildung

Schauspieler werdenViele Leute fragen sich wie es denn möglich ist auch ohne Ausbildung Schauspieler zu werden. Da ich eine Freundin habe, die sich diesen Traum mehr oder weniger erfüllt hat, möchte ich, mit ihrer Hilfe, in diesem Artikel zeigen, wie man das bewerkstelligen kann.
Eines sei vorweg genommen: Um seinen Traum zu verwirklichen wird man nicht umhin kommen auch Einiges zu investieren; und damit meine ich nicht nur Arbeit sondern auch Geld. Wenn ihr dazu nicht gewillt seid, dann braucht ihr ab hier nicht weiterzulesen!

Warum Geld investieren? Ich will doch verdienen!

Da ihr keine professionelle Schauspielausbildung habt, und damit meine ich nicht euer Können, sondern einfach die Bestätigung durch einen Befähigungsnachweis, den ihr am Ende einer mehrjährigen Ausbildung, vielleicht auch in Form eines Titels, erhaltet, müsst ihr dafür sorgen, dass ihr in allen anderen Belangen Professionalität ausstrahlt.
Dies beginnt bei professionellen Fotos für eure SedCard, über Demobänder bis hin zu eurer Website.
Diese Dinge müssen zu 100% professionell sein! Man darf hier keine Abstriche machen und vielleicht „irgendeinen“ Fotografen für Fotos engagieren. Nein, es muss ein Profi sein, der sich auf diese Art von Fotos spezialisiert hat! Dass das natürlich viel teurer ist, als die Aufnahmen bei eurem Dorffotografen, brauche ich nicht zu sagen.
Ihr müsst gewillt sein nicht an den falschen Stellen zu sparen! Wenn ihr nicht investieren wollt oder könnt, dann könnt ihr euer Vorhaben gleich begraben!

Womit fange ich an?

Zunächst solltet ihr einmal versuchen eine Rolle als Komparse zu erhalten. Oft sind offene Castings in der Zeitung ausgeschrieben oder einfach im Internet zu finden. Sehr viele Komparsenjobs findet ihr auch bei FameOnME, auf welches ich später noch genauer eingehen möchte. Für einen Drehtag als Komparse erhält man normalerweise etwa 30€ – 40€.
Aber darum geht es nicht, sondern darum  einmal an ein Set zu kommen und dort einen direkten Weg zu Agenturen zu haben. Vor Ort könnt ihr euch nämlich schlau machen welche Agenturen für das Casting von Komparsen und Nebenrollen bei diesem Dreh verantwortlich sind und euch dort gleich über Einzelheiten informieren.
Wenn ihr die Verantwortlichen der Agentur ausgemacht habt, dann könnt ihr sie gleich fragen, ob man denn in die Agentur aufgenommen werden kann (eben als Komparse). Normalerweise sollte das kein Problem darstellen und ihr bekommt wahrscheinlich gleich ein Formular mit auf den Weg.
Durch Komparsenrollen habt ihr immer wieder die Möglichkeit an Sets zu kommen und könnt möglicherweise Infos über geplante andere Drehs in Erfahrungen bringen und weitere Kontakte knüpfen.

Material für Demoband

Diese Komparsenrollen sollen euch wie gesagt lediglich an das Set bringen um Kontakte knüpfen zu können und um an Agenturen zu gelangen. Mit Schauspielerei hat das aber nichts zu tun.
Damit euch eine Agentur nämlich an richtige Rollen bringen kann, benötigt ihr unter anderem ein Demoband. Doch wie erhält man Material für ein Demoband, wenn man doch nur Komparsenrollen hat?
Dafür meldet ihr euch am besten bei FameOnMe an. Mit der kostenlosen Mitgliedschaft könnt ihr euch dort über Jobangebote informieren. Kontaktieren könnt ihr die Ansprechpersonen aber nur mit der kostenpflichtigen Mitgliedschaft.
Das ist eine erste Inverstition die ihr tätigen solltet, nein, müsst!
Natürlich könnt ihr euch bei FameOnME auch für echte, bezahlte Schauspieljobs bewerben, aber ohne professionelle Unterlagen werdet ihr wohl nur schwer Erfolg haben. Obwohl mich aber die Erfahrung gelehrt hat, dass man hier und da auch als Laie einen Auftritt in einer Werbung ergattern kann; immerhin bringt so etwas ab 250€ aufwärts! Deswegen mein Tipp: Bewerbt euch immer und überall; im schlimmsten Fall werdet ihr einfach nicht genommen! 🙂
Bei unbezahlten Schauspielrollen hingegen sehen eure Chancen sehr viel besser aus. Warum ihr euch für solche Jobs bewerben solltet? Es handelt sich dabei um Sprechrollen, die ihr für euer Demoband verwenden könnt. Und das Demoband ist eines der Dinge, die für „echte“ Schauspielrollen unbedingt nötig sind. Versucht möglichst viele solcher Jobs zu ergattern, damit ihr ordentlich Material für ein Demoband erhaltet.
Worauf ihr dann bei der Erstellung des Demobands achten müsst, erkläre ich später.
Wichtig ist, dass ihr einmal auf diesem Wege Material sammelt! Weiters kann man jede Rolle natürlich toll in seiner Vita anführen, auf die ich auch noch zu sprechen kommen werde!
Alternativ könnt ihr auf Filmschulen auf dem schwarzen Brett Ausschau nach solch unbezahlten Rollenangeboten halten.

Anmeldung bei FameOnMe:

Das Demoband

Eines vorweg: Es gibt keine Anfängerbänder! Wenn ihr ein Demoband anfertigen lasst, dann muss das zu 100% professionell sein.
Im Optimalfall habt ihr durch eure bisherigen (unbezahlten) Jobs genug Szenen gesammelt, die man nun zu einem 2 bis 4 minütigen Demoband zusammenschneiden lassen kann. Natürlich muss das auch professionell gemacht werden, d.h. die richtigen Szenen ausgesucht werden, welche eine gute Qualität, sowohl schauspielerisch als auch ton-, bild- und lichttechnisch, aufweisen.
Natürlich muss man nicht Szenen aus bisherigen Sprechrollen verwenden, sondern kann auch für das Demoband extra eine Szene mit Profis drehen, allerdings verschlingt das wieder sehr viel Geld. Mit meinem Tipp in Bezug auf diese unbezahlten Sprechrollen könnt ihr euch somit sehr viel Geld sparen; ich denke ja schließlich an euch. 😉
Hinzu kommt, dass ihr die beteiligten Personen an solchen unbezahlten Drehs natürlich sehr viel besser kennenlernt und sie euch dankbar sind, dass ihr euch bereit erklärt ohne Bezahlung zu arbeiten. Diese Leute können euch jetzt wieder nützlich werden, wenn es darum geht ein Demoband zusammenzuschneiden. Ruft den Verantwortlichen eines Drehs einfach an und fragt ob es möglich wäre, dass er euch beim Zusammenschneiden des Demobands hilft; er wird sicher nicht ablehnen, denn schließlich heißt es ja „Quid Pro Quo“ (umgs. Eine Hand wäscht die andere). Im schlimmsten Fall wird er das für einen Bruchteil des Preises machen, was man normalerweise dafür bezahlen müsste.
Bei der Auswahl der Szenen solltet ihr darauf achten, dass sogleich die erste Szene die stärkste ist. Man muss davon ausgehen, dass die ersten 30 Sekunden des Demobandes darüber entscheiden, ob es zu Ende gesehen wird oder nicht.
Nehmt weiter nur Szenen die ihr als wirklich gut empfindet und lasst Szenen weg, die ihr nur als Lückenfüller benutzen würdet. „Qualität über Quantität“ lautet hier die Devise.
Die Szenen sollen euer Schauspiel in den Vordergrund stellen; also verzichtet auf überzogene, laute Musik und schnelle, spektakulär animierte Übergänge und dergleichen.
Sollte es tatsächlich so sein, dass ihr niemanden an der Hand habt, der euch das Demoband zusammenschneiden kann, dann sucht euch einen Profi, der sich auf Demobänder spezialisiert hat. Der hat vielleicht auch noch zusätzlich Informationen über momentane Trends in Sachen Demobänder.
Habt ihr erst einmal euer Demoband, seit ihr einen gewaltigen Schritt weiter.

Die Vita

Nicht nur bei FameOnME sondern auch bei Agenturen wird nach der Vita, also nach eurem künstlerischen Lebenslauf, gefragt. Am Anfang könnt ihr bei FameOnMe und den Agenturen natürlich nicht viel angeben; für Komparsenrollen braucht ihr das ja auch nicht.
Die absolvierten Komparsenrollen könnt ihr sodann in eure Vita übernehmen. Wenn ihr es so macht, wie von mir empfohlen, werdet ihr ja im Laufe der Zeit immer wieder bei unbezahlten Drehs Sprechrollen haben. Habt ihr davon einmal einige absolviert (>10), dann solltet ihr die Komparsenrollen aus eurer Vita entfernen. Immerhin strebt ihr den Beruf des Schauspielers an und welcher echte Schauspieler führt schon Komparsenrollen in seiner Vita?
Ohne, dass ihr es bemerkt habt, ist mit diesen unbezahlten Sprechrollen etwas geschehen, dass einen großen Schritt für euch bedeutet: Pro Forma, d.h. auch für Agenturen, seit ihr bereits mehr als Komparsen, da ihr schon in mehrere Produktionen Sprechrollen hattet. Wenn ihr euch so nun bei einer Agentur bewerbt; werdet ihr automatisch zumindest als Kleindarsteller geführt. Die interne Aufstufung (z.B. Nebendarsteller) erfolgt dann wenn ihr Jobs, welche durch die Agentur vermittelt wurden, erfolgreich absolviert.
Doch der Agentur fehlt noch etwas sehr Wichtiges um euch als Kleindarsteller aufnehmen bzw. in Folge dann auch an Produktionen vermitteln zu können: Die SedCard

Die SedCard

Die Kombination aus Demoband, SedCard und Vita werdet ihr zumeist auch bei FameOnME benötigen um euch für Jobs zu bewerben, aber wie gesagt hat mir die Erfahrung gezeigt, dass es gelegentlich auch ohne geht.
Bei der SedCard MÜSST ihr einen Profi engagieren. Und glaubt mir, nicht jeder der euch als Profi empfohlen wird, ist ein Profi. Diese Erfahrung musste auch die eingangs erwähnte Freundin machen, als sie auf Empfehlung eines österreichweit bekannten Schauspielers einem Fotografen, ohne vorherige Recherche, das Vertrauen schenkte. Man kann gegen ihn nichts sagen: er ist ein netter Typ und war sehr bemüht. Als meine Freundin dann aber ihre SedCard bei der Agentur, bei der sie bis dahin als Komparse geführt war, einreichte, wurde ihr mitgeteilt, dass man sich von einer SedCard schon mehr erwarten würde.
Also, durchforstet das Internet, erkundigt euch bei Schauspielern (wozu ihr sicher während der ein oder anderen Komparsenrolle die Möglichkeit habt), wo diese ihre SedCard anfertigen haben lassen und überprüft die Empfehlungen aufgrund von Rezensionen im Internet, die es mittlerweile zu alles und jedem gibt.
Wenn ihr einen guten Fotografen gefunden habt, dann macht auch bei diesem die Fotos und lasst euch nicht aufgrund eines besseren Preises dazu hinreißen, diese irgendwo anders zu machen. Diese Fotos sind euer Kapital, mit diesen steigt ihr auf oder geht unter; ich kann gar nicht genug ausdrücken wie wichtig hier eine Top-Qualität ist.
Ein guter Fotograf wird auf jeden Fall in einem Vorgespräch einen genauen Plan mit euch erstellen, sich ansehen welche Seiten man an euch besonders authentisch darstellen kann und euch über alles sehr genau in Kenntnis setzen. Sollte dies nicht der Fall sein, sondern einfach das Shooting angesetzt werden, mit der Bitte, euch über das was ihr machen wollt etwas Gedanken zu machen und dafür Kleidung mitzunehmen, dann seid ihr möglicherweise an den falschen geraten!

Die Webseite

Die Webseite soll alles was es über euch, schauspieltechnisch gesehen, zu wissen gibt vereinen. Das bedeutet also, dass ihr auf eurer Webseite zumindest eure Vita, SedCard plus weitere Fotos und eure Demobänder bzw. Auszüge (Videos) eures künstlerischen Schaffens zur Verfügung stellen solltet.
Bei der Webseite kann man ausnahmsweise ein wenig „sparen“, aber bitte versteht mich nicht falsch: Die Webseite sollte schon technisch und optisch einwandfrei sein, aber es muss kein preislich überzogenes Glanzstück sein.
Wichtig im Zusammenhang damit ist auf jeden Fall, dass ihr auch einen Wikipedia-Artikel über euch erstellt bzw. erstellen lasst. Ist ein Schauspieler einmal bei Wikipedia eingetragen, macht das doch gleich einen sehr professionellen Eindruck.
Die Webseite und auch der Artikel bei Wikipedia sollten immer aktuell gehalten werden, aber ich denke, das versteht sich von allein.

Schritt für Schritt

Von den genannten Dinge, solltet ihr euch auf jeden Fall zunächst eine SedCard anfertigen lassen, denn eine professionelle SedCard kann euch schon die Türe zu vielen Castings öffnen. Auch bei FameOnME lässt sich dadurch womöglich der ein oder andere Job ergattern, den ihr sonst nicht bekommen hättet.
Die Vita solltet ihr wie gesagt laufend akutalisieren; habt ihr einmal genug Sprechrollen zusammen, entfernt ihr die bis dahin ebenfalls angeführten Komparsenrollen.
Nun ist auch der Zeitpunkt, da hoffentlich genug Material vorhanden ist, ein Demoband zu gestalten.
Habt ihr nun auch das, wird die Webseite mit all diesen Dinge bestückt und vergesst nicht auf den Artikel bei Wikipedia über eure Person.
Mit diesen Dingen, habt ihr nun alles zusammen, was ein echter Schauspieler benötigt. Ihr habt nun die Möglichkeit euch mit diesen Unterlagen bei Agenturen als Schauspieler zu bewerben. Möglicherweise vermittelt auch die Komparsenagentur bei der ihr momentan angemeldet seid Sprechrollen; das hängt davon ab, ob es sich dabei um eine reine Komparsenagentur handelt oder nicht.
Auch bei FameOnME stehen euch nun alle Türen offen. Ihr könnt euch auf alle Jobs bewerben auf die euer Profil passt.
Der Rest liegt an euch!

Schlussworte

„Der Rest liegt an euch!“ Dieser abschließende Satz hat große Tragweite. Denn viele vermeintliche Schauspieler überschätzen ihr Talent. Deswegen seit von Anfang an ehrlich zu euch selbst. Solltet ihr Zweifel an eurem Können haben, aber den Traum nicht aufgeben wollen, dann investiert in Schauspielkurse und entwickelt euch weiter.
Die unbezahlten Sprechrollen werden euch ein gutes Feedback über eure Leistung geben. Wenn ihr nicht zufrieden seit, dann arbeitet an euch!
Es ist möglich auch ohne eine professionelle Ausbildung Schauspieler zu werden, aber dafür müsst ihr euch eben umso mehr selbst anstrengen!
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg dabei!

Bis zum nächsten Mal

Euer Matthias

 

Artikelbild © arahan – Fotolia.com

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9 Responses to Schauspieler(in) werden ohne Ausbildung

  1. Roland Sonntag says:

    Hallo Matthias.
    Mit großem Interesse habe ich Deinen Beitrag zur Schauspielerei gelesen. Bis auf die SedCard, die Website und das Demoband – woran ich aber schon länger arbeite, habe ich scheinbar bis dato alles richtig gemacht.
    Zur Zeit stehe ich in regem Mailkontakt mit Dan Van Husen, der mir immer wieder nützliche Tips gibt und jedes Mal die Daumen drückt, wenn ich ans Set fahre. Alle meine Gagen fließen ausnahmlos in meine Weiterentwicklung und meine Agentur hat auch immer reichlich Einsätze für mich, obwohl sie wirklich viele Komparsen und Kleindarsteller im Katalog führt. Von meiner Seite aus kann ich nur bestätigen, daß es viel viel Arbeit, Einsatzfreude, Spaß am Job, Beharrlichkeit, Sachverstand, einer professionellen Grundeinstellung und – das muß man nun auch erwähnen – Talent und Veranlagung benötigt, um zum Ziel zu gelangen. Konzentration und Disziplin während der Dreharbeiten sind ebenfalls sehr wichtig. Auch muß man Kritik gleichermaßen einstecken können, wie Lob. Beides sachlich zu anlysieren kann nur hilfreich sein. Am Ende gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder es klappt, oder eben nicht. Was mich betrifft: momentan stehe ich auf dem Wendepunkt zwischen Komparse und Kleindarsteller. Eine sehr kritische Schwelle, die mit Vorsicht und Umsicht zu überschreiten ist.
    Viele Grüße von einem, der das anpackt.
    Roland

    • Matthias says:

      Lieber Roland,

      vielen Dank für Dein Kommentar.

      Es ist schön, dass Du Dein Ziel so konsequent verfolgst und ich hoffe, dass Dir vielleicht mein Artikel ein wenig geholfen hat, noch stärker an die Möglichkeit der Erfüllung Deines Traums zu glauben.
      Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Glück der Welt für das Erreichen Deines Ziels.

      Beste Grüße

      Matthias

      P.S.: Melde Dich doch von Zeit zu Zeit und halte uns auf dem Laufenden wie es Dir ergeht.

      • Loreen says:

        Hallo Matthias,

        ich finde die Suche nach einem guten Fotografen sehr anstrengend. Jeder nennt sich hier gut und an Erfahrung reich.

        Hast du nicht irgendwelche Erfahrungen mit Fotografen?

        Viele liebe Grüße und danke für deinen Beitrag zum Schauspieler

        • Matthias says:

          Hallo Loreen,

          ich nehme mal an, dass du einen in Deutschland suchst! Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen, weil ich aus Österreich bin!

          LG Matthias

  2. Roland Sonntag says:

    Hallo Matthias.
    Es hat sich viel getan seit meinem letzten Besuch auf dieser Seite:
    Nach immer häufiger werdenden Komparsenjobs bekam ich eine Nebenrolle in einem Deutsch-Polnischen Drama namens Sommersonnenwende. Der Regisseur, Michael Rogalski, hatte das Script und das Drehbuch selbst geschrieben und dafür im Vorfeld bereits hoch dotierte internationale Preise erhalten. Einer der Hauptdarsteller in diesem Film ist Steffen Scheumann, eigentlich Theaterschauspieler. Als ich in besagtem Film immer mehr Takes und Szenen bekam, sprach mich Steffen an und fragte mich, ob ich im Theater spielen wolle. Klar. Mach ich. Meine Traumrolle war schon immer D`Artagnan und genau diese Rolle studieren wir derzeit gemeinsam ein. Komparsenrollen werden mir nun nicht mehr angeboten, da meine Agentur mich postwendend in die Schauspieler-Riege aufgenommen hat. Dies Woche sprach ich mal wieder für eine Filmrolle vor. Das Ergebnis bleibt abzuwarten. Aber es geht mit großen Schritten voran. Mein Ziel ist deutlich näher gerückt.
    Viele Grüße
    Roland

  3. Harry says:

    Dem obrigen kann ich zu 100% zustimmen.
    Eigentlich genau so wie es da steht. So machen es viele die ich kenne bzw haben viele so gemacht. Einer davon ist gerade im Kino in einer Nenebrolle zu sehen 😉
    Leider bleiben aber auch viele auf der Stufe des ewigen Komparsen stehen, liegt aber dann auch daran das sie zuwenig Energie rein stecken.
    Man müßte evtl. noch die Schiene der scripted und fiction Sachen kurz erlöutern bzw was man „machen darf“ oder „besser sein lassen sollte“ bzw nur „zum üben mitmachen, aber keinem erzählen“ 😉
    Das Thema TV ist sehr interessant, kann dir aber auch bei den falschen Sachen unheimlich Schaden.
    Ich will es aus meinem Leben nicht mehr missen und habe sehr viele neue und nette Leute dadurch kennen gelernt.
    LG
    Harry

    • Roland Sonntag says:

      Zu Scripted oder Reality habe ich folgenden Tip: Finger weg ! Wer einmal in ner Reality gespielt hat, gilt als niveaulos verschrien und hat sich erst mal gründlich die Tore zugeworfen, die zu seriösen Produktionen mal offen standen. Gute Rollen sind sehr schwer zu bekommen und im TV gibt es dazu nur einen einzigen Platz der weiterbringt: die beiden öffentlich Rechtlichen inclusive Arte. Ich selbst kenne ne namhafte Schausoielerin, die sich durch Teilnahme an Scripted Reality ein für alle Mal den Job versaut hat. Besser ist es, Theaterrollen anzustreben, um den filmischen Leerlauf zu kompensieren und es ist immer von Vorteil, einem Casting Agenten eine weitere niveauvolle Tätigkeit präsentieren zu können.
      LG Roland

  4. Hallo mal wieder.
    Übermorgen, den 23-10.15 ist Premiere in Berlin von Sommersonnenwende, der nun den endgültigen Titel „Unser Letzter Sommer“ erhalten hat.
    Mit großer Spannung und aufmerksamem Auge werde ich meine Rolle darin betrachten und analysieren.
    Ganz besonders bin ich bestrebt, mich nicht auf diesen Loorbeeren auszuruhen, sondern vielmehr diese für den weiteren Werdegang zielstrebig nutzen. Bis bald. Roland

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