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Was tun gegen Haarausfall?

In diesem Post möchte ich euch zeigen, welche Ursache erblich bedingter Haarausfall hat und was man gegen diese Art des Haarausfalls tun kann. Da ich selbst darunter leide, habe ich bereits verschiedene Produkte getestet und möchte euch etwas an meinen Erfahrungen damit teilhaben lassen. Bedauerlichweise verursacht das meiner Meinung nach beste Produkt bei mir unangenehme Nebenwirkungen, was mich trotz toller Ergebnis davon abhält es weiter einzusetzen. Mehr darüber erfahrt ihr im Artikel.

 

Die Ursache für erblich bedingten Haarausfall

Die Ursache für androgenetische Alopezie ist nicht einfach die Vererbung des Haarausfalls, sonst hätten ja Frauen ebenso damit zu kämpfen. Vererbt wird eine Überempfindlichkeit gegen DHT (Dihydrotestosteron), was ein Abbauprodukt von Testosteron darstellt. Jetzt wird wohl auch klar, warum Frauen nicht an erblich bedingtem Haarausfall leiden: zu wenig Testosteron.
Die vererbte Überempfindlichkeit beschränkt sich aber darauf, dass die Haarfollikel des Haupthaares darunter leiden. Diese werden unter dem Einfluss von DHT immer weiter geschwächt bis sie überhaupt kein Haar mehr bilden können und absterben. Interessanterweise ist wirklich nur das Haupthaar davon betroffen. Haare am Hinterkopf und im Nackenbereich bleiben davon normalerweise verschont.

Welche Haarwuchsmittel gibt es?

Im folgenden möchte ich euch zeigen welche Mittel gegen Haarausfall ich probiert habe und welche Erfahrungen ich damit gemacht habe:

Alpecin

Alpecin ist wahrscheinlich relativ bekannt, nicht zuletzt deswegen, weil auch häufig Werbung im Fernsehen dafür gemacht wird. Ich persönlich habe, wie auch auf dem Bild zu sehen ist, das Alpecin Shampoo ausprobiert. (Es gibt von Alpecin auch eine Version die man einfach so auf die Kopfhaut aufträgt.) Mit dem Shampoo soll man ein Mal täglich die Haare waschen und es dabei zwei Minute einwirken lassen.
Das habe ich zwar gute 2 Monate lang gemacht, ich konnte aber keine Veränderung in Bezug auf meinen Haarausfall feststellen. Vielleicht hat es auch ein wenig gewirkt, aber wenn, dann nur so wenig, dass mir nichts davon aufgefallen ist. Prinzipiell war es mir aber egal, denn die Haare hätte ich mir sowieso gewaschen; ob jetzt mit Alpecin oder einem anderen Shampoo ist ja auch egal.
Wer mehr über meine Erfahrungen mit Alpecin wissen möchte, der wird in diesem Artikel fündig: Alpecin: Erfahrungen u. Test

Regaine/Minoxidil

Ach, mein geliebtes und zugleich gehasstes Minoxidil! Ich darf gleich vorwegnehmen, dass Minoxidil tatsächlich bei mir gegen den erblich bedingten Haarausfall gewirkt hat. Nicht nur das; es hat sogar dafür gesorgt, dass mir wieder Haare an Stellen gewachsen sind (Geheimratsecken), wo ich sie eigentlich schon gänzlich verloren glaubte. Das Minoxidil, welches ich benutzt habe, war von“Kirkland Signature“ in 5%iger Konzentration. Bei uns hier in Österreich und Deutschland ist es in Apotheken normalerweise als „Regaine“ oder „Rogaine“ erhältlich. In den ersten zwei bis drei Wochen war ich ziemlich geschockt, weil ich noch mehr Haare als gewöhnlich verlor. Das wird aber scheinbar, demnach was ich im Internet so gelesen habe, als gutes Zeichen für die Wirkung von Minoxidil gewertet. Tatsächlich legte sich das auch bald wieder und zwei Monate später konnte ich sogar schon Ansätze von neuen Haaren in den Geheimratsecken feststellen. Weiters schien mir das Haar etwas dunkler, dicker und dadurch auch dichter zu werden. Ich war darüber wirklich sehr glücklich, aber leider hatte die Sache bei mir einen Haken: Etwa einen Monat nach Beginn der Behandlung stellte sich beim mir ein Schnupfen ein. Für mich war das zu anfangs nichts Bedenkliches, da ich sowieso an allerlei Allergien leide (Gras, Hausstaub, Katze, Birke…). Da sich dies aber meist eher über einzelne, heftige Niesattacken manifestierte, dachte ich zunächst eher an eine Verkühlung. Meine Nasenmuscheln waren dauergeschwollen, wodurch ich die meiste Zeit über die Nase keine Luft bekam. Nachdem sich diese „Verkühlung“, wie ich bis dahin dachte, aber über einen Monat hielt und sogar schlimmer wurde, begann ich darüber nachzudenken, ob es vielleicht doch auf meine Allergien zurückzuführen wäre. Ich hatte schon befürchtet, dass es an unserem Hund liegen könnte, obwohl ich bis dahin niemals allergischen Reaktionen auf Hundehaar gezeigt hatte. Neben der ständig verstopften Nase (durch die geschwollenen Nasenmuscheln), einem wässrigen Sekret das häufig aus meiner Nase lief und regelmäßigen Niesattacken (die aber auch von meinen Allergien stammen konnten), fing ich auch noch wegen der verstopften Nase in der Nacht an zu schnarchen. Um jetzt aber auf den Punkt zu kommen: Im Beilagezettel von Minoxidil wird als häufige Nebenwirkung allergischer Schnupfen aufgeführt. Bedauerlichweise trat bei mir diese Nebenwirkung auf und zwar in so einem Grad, dass ich mir die weitere Anwendung von Minoxidil nicht antun wollte. Übrigens leide ich heute, 3 Monate später, noch immer an den genannten Erscheinungen, wenngleich sie nicht mehr so schlimm sind, wie zu Zeiten der Einnahme von Minoxidil.
(Update 26. April 2013: Habe mich im Februar einer Operation unterzogen, da die ständig verstopfte Nase auf Polypen zurückzuführen war. Ob diese sich wegen Minoxidil ausgebildet hatten, vermag ich nicht zu sagen. Der Zeitpunkt kann auch Zufall sein…)
Minoxidil hilft tatsächlich sehr gut gegen erblich bedingten Haarausfall und wenn man nicht so wie ich mit Nebenwirkungen zu kämpfen hat, dann ist Minoxidil wirklich sehr zu empfehlen. Ich würde aber dazu raten das Original „Regaine“ zu bestellen, da dieses als Schaum erhältlich ist und so viel besser aufzutragen ist. Außerdem braucht man so keine Angst zu haben ein minderwertiges Produkt zu erhalten.
Wichtig ist auch noch unbedingt die 5%-Lösung zu bestellen, da man so die volle „Dröhnung“ erhält. Diese ist übrigens direkt bei Amazon erhältlich:

Ich habe meinen Erfahrungen mit Minoxidil übrigens auch noch einmal einen eigenen Artikel gewidemt, in welchem man noch ein wenig mehr erfahren kann: Minoxidil: Erfahrungen u. Test

Foliactive

Momentan benutze ich Foliactive, bestehend aus Spray und Tabletten, welches ein völlige natürliches Produkt ist; also rezeptfrei und ohne Nebenwirkungen. Neue Haare, so wie bei Minoxidil, wachsen mir zwar durch die Einnahme/Benutzung bis jetzt noch keine, aber es scheint doch den Haarausfall in Zaum zu halten. Ich kann also keinen verstärkten Haarausfall, so wie ich ihn früher hatte, feststellen und, wenn es so bleiben sollte, bin ich wirklich sehr zufrieden damit. Ich denke, dass Foliactive sicher ein sehr gutes Produkt ist, vor Allem wenn man früh genug damit beginnt es zu benutzen. Besonders wenn man weiß, dass man wohl nach der Pubertät auch die Bürde des erblich bedingten Haarausfalls zu tragen hat, dann kann man es ja schon frühzeitig, mit 18 oder 19, zu nehmen beginnen, um schon präventiv gegen den beginnenden Haarausfall vorzugehen. Bei all dem muss ich aber sagen, dass ich natürlich immer noch sehr stark Minoxidil „nachtrauere“, weil das in der Wirkung noch viel, viel besser war. Aber was soll’s, man kann im Leben nicht alles haben! Wenn ihr mehr über Foliactive erfahren wollt, dann darf ich euch auf die Seite des Herstellers verweisen: Foliactive

 

Schlussworte

Wie ihr sicher über meinen Ausführungen bemerkt habt, bin ich ein großer Fan von Minoxidil. Leider ist es mir nicht vergönnt es weiterhin zu nutzen. Ich kann dieses Haarwuchsmittel wirklich empfehlen, wenngleich ich persönlich mit den Nebenwirkungen zu kämpfen hatte.
Am besten wäre es, wenn ihr vor einer Bestellung einen Arzt aufsucht. Der kann nämlich (hoffentlich) auch schon zuvor abklären, ob und welche Nebenwirkungen bei euch wahrscheinlich sind.
Für all jene, die es gerne einmal mit Foliactive probieren möchten, werde ich am Ende des Posts noch eine Verlinkung einfügen.
So, das war es auch schon wieder von mir. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag

Euer Matthias

Artikelbild © detailblick. – Fotolia.com

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