MyAdvertisingPays (MAP): Seriös?

MyAdvertisingPaysArtikel vom 27. Juni 2016
Wie mir aufgefallen ist, werde ich seit Entfernung meiner Artikel von Mappern gerne als ihr Vorzeigemundtoter missbraucht. Auf diesem Wege werden sehr unschöne Gerüchte im Umlauf gebracht auf wie viel mich MAP nicht verklagt hätte und dass ich meine Artikel bezüglich MyAdvertisingPays herausnehmen hätte müssen. Auch werden Konsumentenschutzeinrichtungen unter dieser Prämisse angeschrieben, vorzüglich von einer selbsternannten Powerfrau, die von einem Ponzi ins andere stolpert, mich aber als Schmierfink bezeichnet, der nur Müll verfasst. Dass ich die Artikel nicht entfernen musste, sondern ich das einfach auf Bitte meines Anwalts gemacht habe, weil es seine Arbeit erleichtern würde, hat ihr das Horoskop wohl nicht verraten. Es wird Zeit hier Einiges klarzustellen.

ACHTUNG: NEUER ARTIKEL ZUM ENDE VON MY ADVERTING PAYS ONLINE

My Advertising Pays und ich

Ich möchte in diesem Artikel jetzt nicht über My Advertising Pays schreiben und euch über Ungereimtheiten auf dem Laufenden halten, da diese Aufgabe mittlerweile ein anderer Blog mit Bravour übernommen hat.
So darf ich euch für News und Diskussionen direkt an diesen verweisen: Wirklich Skeptisch / MAP

Dort könnt ihr diskutieren: Blogeintrag und Diskussionsrunde
Erhaltet News: MAP News
Findet alle Warnung von Verbraucherschutzstellen und anderen: Öffentliche Warnungen vor MAP
Und auch Informationen die ich einst zusammengetragen habe (möglicherweise wurden Änderungen vom Blogbetreiber vorgenommen): MAP Teil 1 und MAP Teil 2

Mir geht es in diesem Artikel eher darum Unwahrheiten, die bezüglich meiner Person verbreitet werden und darüber warum bis jetzt nichts mehr über My Advertising Pays von mir zu lesen war, auszuräumen. Denn wie ich durch verschiedenste Quellen erfahren habe, werde ich gerne vorgeführt, um 1. bestehende Mapper zu beruhigen (à la: „Die, die schlecht über MAP reden werden jetzt alle verklagt!“) und 2. neue Mapper anzuwerben („Alles Schlechte was ihr über MAP hört ist falsch, das sieht auch das Gericht so, deswegen musste dieser Blogger alles über MAP rausnehmen und Schadensersatz zahlen!“)

Tja, liebe Diamonds. Tut mir leid, dass ich euch es jetzt nehme einfach alles über mich erzählen zu können was ihr wollt; es war sicher sehr angenehm für euch solch einen Vorzeigemundtoten zu haben. Das hat aber nun ein Ende.

Gerüchte und was dahinter steckt

Gerücht Nummer 1: My Advertising Pays hat mich verklagt

LÜGE! Ich wurde nicht von My Advertising Pays verklagt!
ABER: Gegen mich wurden an 3 Landgerichten in Deutschland einstweilige Verfügungen von den Herren Andreas Zenker, Rainer Barton und Daniel Schäfer bzw. deren Anwalt erwirkt. Sie sahen sich durch diverse Kommentare auf meinem Blog von Usern in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt, weil sie mit gewissen „Nennungen“ belegt und Dinge unterstellt wurden, die nicht zutreffen.
Aufgrund der Dringlichkeit wegen eines anscheinend zwischen uns bestehenden Wettbewerbsverhältnisses und somit einhergehender Wettbewerbsrechtverletzung, konnten diese Einstweiligen Verfügungen ohne mündliche Verhandlung durchgesetzt werden.
Interessantes Detail: Das Landgericht Hamburg prüfte etwas genauer und ließ in Zenkers Fall zwar die beantragte einstweilige Verfügung teilweise zu, entschied aber auf 70/30 zu meinen Gunsten!

Gerücht Nummer 2: Ich musste die Artikel bezüglich My Advertising Pays entfernen!

LÜGE! Das musste ich nicht!
Was ich, grob zusammengefasst, laut Einstweiligen Verfügungen nicht mehr darf ist, die genannten Herren im Rahmen meines Blogs mit „Nennungen“ zu belegen bzw. belegen zu lassen, konkret ihnen (Zenker, Barton und Schäfer) kriminelle Machenschaften zu unterstellen bzw. unterstellen zu lassen und zu behaupten, dass PayPal eine Zusammenarbeit mit MAP abgelehnt hätte. Dass ich My Advertising Pays weiterhin als Schneeballsystem oder Ponzi-System bezeichne, was es meiner Ansicht und auch der des österreichischen Konsumentenschutzes (VKI; Verein für Konsumenteninformation: http://www.konsument.at/geld-recht/schneeballsystem-myadvertisingpays) nach ganz klar ist, verbietet mir niemand! 🙂
Der Grund warum ich die Artikel herausgenommen habe war, dass ich durch dieses Wettbewerbsrecht, also weil ich über meine Website Geld verdiene, doch ziemlich angreifbar bin. Dass Einstweilige Verfügungen ohne vorherige mündliche Verhandlung durchgesetzt werden können war mir neu und schlussendlich ausschlaggebend für diesen Schritt. Dass dann gar nichts mehr über My Advertising Pays zu lesen war, ist auf die Bitte meines Anwalts zurückzuführen, da es seine Arbeit erleichtern würde.

Gerücht Nummer 3: Ich war bei MAP und wurde gesperrt, weil ich Sexheftchen vertrieben habe. Daraufhin habe ich begonnen schlecht über MAP zu schreiben

LÜGE! Ich hatte nie einen Account bei MAP, noch habe ich dort Werbung geschaltet.
Ein Freund (der jetzt wohl nicht mehr so wirklich einer ist) wusste nicht was er mit den Credits bei MAP machen sollte und hatte mir angeboten diese für Werbeanzeigen zu nutzen. Daraus hatte ich mir überlegt ein Projekt für mein Blog zu machen à la „Forced Klicks – Was bringen sie wirklich?“. In Vorbereitung darauf habe ich begonnen mich mit My Advertising Pays auseinanderzusetzen und mir wurde sehr schnell klar, was das für ein System ist und dass ich kein Projekt damit durchführen wollte. Leider war mein Freund für meine Argumente unzugänglich, aber damit meine ganze Recherche und Berechnungen nicht umsonst waren, habe ich eben begonnen diese hier zu veröffentlichen. Da ich durch meinen Blog schon eine große Leserschaft hatte, erschien es mir der einfachste Weg viele Menschen auf einmal zu erreichen. Als durchaus angesehener Blogger in Bezug auf das Thema Geld verdienen im Internet, sollte mein Wort doch etwas wert sein und diese Warnung Gewicht haben.

Gerücht Nummer 4: Ich muss 30.000€ Schadenersatz an MAP zahlen

LÜGE! Wie schon gesagt wurde ich nicht von My Advertising Pays verklagt.
Wie steht es mit den anderen gerichtlichen Angelegenheiten? Nope, auch hier kein Schadenersatz!

Gerücht Nummer 5: Ich habe nur schlecht über MAP geschrieben um mehr Besucher zu erhalten und mehr Geld zu verdienen.

LÜGE! Meine Motive waren von Anfang an altruistischer Natur! Ich wollte ganz einfach Menschen davor bewahren Geld zu verlieren und wenn ich in gewissen Foren lese, dass sich manche nicht das eigentlich nötige gebrauchte Auto gekauft haben, sondern auf bessere Zeiten durch MAP vertrauend die 5.000€ lieber in Credit Packs investiert haben, dann wird mir wieder klar wie wichtig das war und nach wie vor ist!
Davon abgesehen, haben sich die Artikel bezüglich My Advertising Pays überhaupt nicht auf meine Einnahmen ausgewirkt, zumindest nicht, dass es irgendwie messbar gewesen wäre. Sehr wohl haben sich die Besucherzahlen gesteigert, aber mein Blog ist ohnedies sehr gut besucht; mit oder ohne MAP-Artikel.

Schlussworte

Ihr kennt weitere Gerüchte meine Person und My Advertising Pays betreffend? Lasst es mich wissen! Ich beziehe gerne Stellung dazu, um die Lügen der Mapper zu entlarven!

Mit den besten Wünschen,

Euer Matthias

Artikelbild: 88059901 – no stupidity © kikkerdirk – fotolia.com

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11 Responses to MyAdvertisingPays (MAP): Seriös?

  1. Ronald sagt:

    Hallo Matthias,
    schön wieder von dir zu lesen. Danke für deine erneute Aufklärung bzw. mit dem aufräumen der sämtlichen Lügen, die immer wieder über dich und deinen Blog zu lesen waren. Mach weiter so! Ich danke dir für die gesammelten Argumente gegen MyAdvertisingPays – sie hatten alle meine eigenen Gedanken dazu nur bestätigt!

    Selbstverständlich habe ich mir erlaubt, deinen Artikel in den Umlauf zu bringen und habe ihn bei „wirklich skeptisch“ verlinkt: https://wirklichskeptisch.wordpress.com/2015/01/12/pyramidensystem-my-advertising-pays/comment-page-37/#comment-3748

    • Matthias sagt:

      Das kann ich nur zurückgeben; schön wieder von dir auf maennerwelt.info zu lesen! War längst überfällig! 🙂

  2. heinz sagt:

    Meinen Respekt !

    Mal noch eine Frage:
    War es bei den 3 genannten Personen jeweils der gleiche Anwalt, der die einstweilige Verfügung erwirkt hatte, oder hatte jeder seinen eigenen Anwalt ?

    • Matthias sagt:

      Der Anwalt der Gegenseite war in allen drei Verfahren Herr Peter Kehl von der Kanzlei Maurer & Kollegen, 06114 Halle (Saale).

  3. heinz sagt:

    Danke für die Info.
    Werde ich gleich mal „googeln“…
    🙂

  4. Fritz sagt:

    Wollte selbst einmal einsteigen – war allerdings skeptisch – nachdem ich einige Artikel gelesen habe. Wie siehts eigentlich derzeit aus – habe das ganze dann aus den Augen verloren.

    • Matthias sagt:

      Hallo Fritz!
      Lies einfach bei Wirklich Skeptisch nach; da kannst du dich „up to date“ bringen! Die Links befinden sich im oberen Teil des Artikels!
      Schöne Grüße aus Bad Goisern ins weit entfernte Ischl! 😀
      LG Matthias

  5. Marco sagt:

    Hallo Matthias!

    Toller Beitrag und endlich beziehst Du Stellung zu diesen Vorgängen.
    Kosten hast Du aber bedauerlicher Weise trotzdem gehabt, oder?
    Wie hoch waren diese, wenn man fragen darf.

    MfG
    Marco

    • Matthias sagt:

      Hallo Marco!
      Die Frage nach den Kosten kann ich dir noch nicht beantworten, weil die Angelegenheiten diesbezüglich noch nicht abschließend geklärt sind.
      Kommt aber noch, da ich gerne einen Artikel über Abmahnungen, Gerichtskosten, Wettbewerbsrecht und Rechtsschutzversicherungen schreiben möchte und da natürlich meine eigenen Erfahrungen zum Anlass nehme und diese einbringe.
      Aber um deine Frage nach jetzigem Stand zumindest etwas zu beantworten: Überraschend überschaubar! 🙂
      Liebe Grüße, Matthias

  6. Mario sagt:

    Hallo Matthias
    Viel Zeit ist vergangen. Gibt es neue Erkenntnisse bezüglich deiner Wahrheit ?

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