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Speech to Text: Spracherkennung bei Windows 8

Speech to Text Windows 8Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich doch ein ziemlich fauler Mensch bin. Ich denke, dass ich nun aber den Zenit der Faulheit erreicht habe. Denn ab sofort schreibe ich meine Artikel nicht einmal mehr selbst, da ich darauf aufmerksam wurde, dass es unter Windows 8 eine Speech to Text-Funktion gibt. Anscheinend wissen das aber die wenigsten, weswegen ich euch in diesem Artikel zeigen möchte, wie man diese ganz einfach aktiviert.

 

Speech to Text unter Windows 8 aktivieren

Im Folgenden möchte ich euch zeigen wie man unter Windows 8 diese Funktion aktivieren kann. Das Ganze ist denkbar einfach, allerdings benötigt das Einrichten etwas Zeit.
Ich selbst schreibe diesen Artikel gerade mit der Text to Speech Funktion, nutze diese aber in erster Linie, um eine Gedanken festzuhalten. Ein fehlerfreies Arbeiten ist momentan leider noch nicht wirklich möglich. Entweder muss man durch ständige Ausbesserungen die falsch geschriebenen bzw. verstandenen Worte korrigieren und so das Programm auf Dauer noch besser konfigurieren, oder die Technik hat auch irgendwo ihre Grenzen. Ich habe aber das Gefühl, dass es von Korrektur zu Korrektur besser mit der Erkennung wird. Eigentlich ist es im Moment gerade ziemlich geil. O nein, jetzt musste ich „geil“ buchstabieren. Und schon wieder…
So, jetzt möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und zeigen wie man diese Speech to Text Funktion aktivieren kann und ihr zukünftig auch so cool arbeiten könnt wie ich, nämlich liegend im Bett und ohne einen Finger zu rühren. Dazu geht ihr einfach rechts auf die Suchfunktion von Windows 8, gebt „Spracherkennung starten“ in das Feld ein und, welche Überraschung, macht dann einen Klick darauf!

Spracherkennung starten

Jaja, so einfach kann es sein!
Das was nun aber etwas Zeit beanspruchen wird, ist die Konfiguration der ganzen Sache. Zunächst einmal solltet ihr euch mit den Funktionen vertraut machen (dafür wird euch sowieso die Einführung aufs Auge gedrückt). Denn über dieses Programm könnt ihr nämlich euren ganzen Computer steuern.
Von mir gibt es gleich einmal einen Tipp für den Anfang: Achtet vor allem darauf, dass sich das Mikrofon immer an der gleichen Stelle befindet. Ich habe nämlich bemerkt, dass bei einem verrutschten Mikrofon einige Fehler zustande kommen, die das Programm sonst eigentlich nicht macht. (Jetzt habe ich gerade wieder einen Lauf; ein ganzer Satz ohne Fehler!!!!!!!!)

 

Weitere Tipps für den Umgang mit Speech to Text

 Nachdem ihr euch mit den Funktionen vertraut gemacht habt, oder die Einführung nach der Diktat-Funktion einfach abgebrochen habt (so wie ich), solltet ihr mit einem Rechtsklick auf das Symbol der Spracherkennung in eurer Taskleiste das Menü öffnen und unter dem Punkt „Konfiguration“ auf „Spracherkennung verbessern“ klicken. Da habt ihr die Möglichkeit vorab schon einmal, also noch bevor ihr euch an das Diktieren von Texten wagt, die Chancen auf eine korrekte Spracherkennung zu erhöhen.

So, jetzt hätte ich fast meinen Computer aus dem Fenster geschmissen, da ich durch die Aussprache des bösen Wortes Abbrechen meinen ganzen schon verfassten Text wieder gelöscht haben (ich arbeite mit aktivierter Diktierzwischenablage; einem Feld das sich öffnet, sobald man Text diktiert). Das ist ganz schön scheiße, aber man muss sich eben angewöhnen manche Worte nicht zu sagen. Na ja, dann eben alles noch einmal:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich euch noch gar nicht mit so vielen Tipps rund um das Programm versorgen kann, da ich es selbst gerade erst heute entdeckt habe. Allerdings wollte ich unbedingt über und vor Allem mit diesem Programm einen Artikel verfassen, weil ich das Ganze als sehr witzig empfinde.
Auf jeden Fall ist es wichtig den Computer nicht vorzeitig aus dem Fenster zu schmeißen, da mit der Zeit die Treffsicherheit immer besser wird, zumal man sich auch den richtigen Rhythmus für das Sprechen angewöhnt. Vor allem wenn man nicht sofort jedes Wort das falsch erkannt wurde mittels Spracherkennung korrigiert, sondern einfach mal seinen Text runterlabert (omg, das Wort kannte er nicht…) und dann erst manuell, also auf die altmodische Weise, seine Fehler ausbessert, dann bringt man auch tatsächlich etwas weiter.

 

Schlussworte

 Ich kann noch nicht abschätzen inwieweit diese ganze Technik schon ausgereift ist, allerdings macht sie zunehmend einen immer besseren Eindruck auf mich. Ich bin schon sehr gespannt wie gut das Programm funktioniert, wenn ich es einige Tage lang benutzt habe. Da darf ich gleich einmal sagen, dass das ganze jetzt gen Ende (das Wort nimmt er nicht; genauso wie „buchstabieren“) des Artikels schon ziemlich flüssig läuft. Apropos flüssig: Worte die auf -ig enden müsst ihr mit -ich aussprechen. Scheinbar ist das in der deutschen Sprache so üblich (man lernt jeden Tag etwas Neues…).
Außerdem kennt das Programm häufig Verben in Zusammenhang mit dem zweiten Fall Singular nicht. Die solltet ihr am besten immer buchstabieren und der Spracherkennung hinzufügen.

So, das war es auch schon wieder von mir!

Bis zum nächsten Mal,

Euer Matthias

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