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E-Mail Betrug: PayPal, Ebay, Visa, Raiffeisen und Co.

Immer wieder tauchen in den Postfächern vermeintliche E-Mails von PayPal, Ebay, Kreditkartenunternehmen (Visa, MasterCard, American Express, etc.) und Banken (Sparkasse, Volksbank, Raiffeisen, etc.) auf, die einem weiß machen wollen, dass es irgendwelche Probleme mit dem jeweiligen Account gibt. Dass da etwas nicht stimmen kann ist klar, wenn man bei dem betreffenden Unternehmen gar keinen Account besitzt. Aber manchmal ist das eben der Fall.
Was bezwecken solche falschen E-Mails? Auf welche Weise findet hier ein Betrug statt und wie kann man sich davor schützen?
Diesen Fragen gehe ich in diesem Artikel nach!

 

Was ist der Zweck dieser E-Mails?

Wie ihr euch vorstellen könnt, sollen diese E-Mails euch nicht einfach in „Angst und Schrecken“ versetzen und damit ist es getan, nein, die Hintermänner wollen an eure persönlichen Daten bzw. Login-Informationen bei jenem Anbieter, bei dem es ja anscheinend Probleme mit dem Account gibt.
Diese E-Mails werden normalerweise an viele zufällige E-Mail Adressen geschickt, alle mit dem gleichen Inhalt. Manche der Empfänger haben keinen Account bei dem genannten Anbieter und ignorieren diese E-Mails einfach. Doch das macht nichts, denn der ein oder andere Empfänger besitzt eben doch einen Account und macht sich nun sorgen über die im E-Mail beschriebene Thematik.

 

Auf welche Weise findet ein Betrug statt?

In diesen E-Mails findet sich zumeist ein Link, der direkt zur (vermeintlichen) Login-Seite des Anbieters führt; sei es eure Bank, euer Kreditkartenunternehmen, Ebay, PayPal etc.
Möchte man sich dort dann mit seinen Daten (Login + Passwort) einloggen, dann passiert es oft, dass man nach der Bestätigung eine Fehlerseite angezeigt bekommt. In Ausnahmefällen wird man aber auch tatsächlich in seinen Account eingeloggt, wo man dann aber feststellen muss, dass es keinen Hinweis auf Probleme gibt.
Bei der vermeintlichen Login-Seite handelt es sich nicht wirklich um die Originalseite, sondern um einen mehr oder weniger geschickten Nachbau dieser. Manche geben sich dabei eben mehr Mühe und manche weniger. Dass es sich nicht um die tatsächliche Login-Seite handelt, kann man normalerweise in der Adressleiste sehen, die eine ganz andere als die gewohnte URL (Webadresse) anzeigt.
Je nachdem wie viel Mühe sich die Betrüger geben, kann es auch hier sein, dass die URL sehr ähnlich aussieht. Zum Beispiel könnten die Betrüger statt paypal.com einfach paypal-login.com, paypal-account.com oder einfach paypall.com nutzen.
Gebt ihr nun auf dieser Seite eure Login-Daten ein, werden diese einfach von den Betrüger gespeichert und schon haben diese Zugriff auf euren echten Account.
Wie gesagt wird normalerweise nach dem Bestätigen eine Fehlerseite angezeigt. Wenn sich die Betrüger aber wirklich viel Mühe gemacht haben, stellen sie eine direkte Verbindung zu eurem Account her und ihr werdet tatsächlich ganz normal eingeloggt. Nur eben mit dem Unterschied, dass nun auch andere über eure Logininformationen verfügen.

 

Wie kann man sich schützen?

Am besten ist es natürlich diese E-Mails einfach zu ignorieren. Viele Spam-Filter können diese auch oft erfolgreich herausfiltern. Doch manchmal schafft es eine dieser Mails eben doch durch den Filter und das reicht, um sich Sorgen über seinen Account zu machen.
Befürchtet man tatsächlich, dass es Probleme mit seinem Account geben könnte, dann gibt es genau eine goldene Regel um sich zu schützen: Niemals den Link in der E-Mail nutzen!
Dabei kann es sein, dass sich der Link ganz harmlos gebärdet, wie www.paypal.com, ebay.de, visa.com etc.
Doch nur weil der Link so aussieht, muss er nicht tatsächlich auf die angegebene Seite führen –> www.facebook.com
Deswegen: Wenn ihr nachsehen wollt, ob mit eurem Account alles in Ordnung ist, dann steigt wie gewohnt über manuelle Eingabe der Adresse in diesen ein!
Nicht vergessen: Niemals den Link in der E-Mail verwenden!

 

Schlussworte

Ich hoffe, dass dieser Artikel etwas zur Aufklärung in diesem Bereich beiträgt und dass ihr von solchen E-Mails und Datenklau verschont bleibt.
Wenn ihr diesen Artikel als nützlich empfindet, dann würde ich mich wie immer sehr über ein Kommentar freuen.

Mit den besten Wünschen

Euer Matthias

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One Response to E-Mail Betrug: PayPal, Ebay, Visa, Raiffeisen und Co.

  1. winter says:

    Hallo Matthias,
    ich bin zwar nur eine Frau, aber fand zufällig auf deine Seite. Vielen Dank für die nützlichen Tipps, u. a. zum Betrug mit paypal etc. Bin selbst schon in diese Falle getreten.
    Ich wünsche weiterhin viel Spaß und Erfolg, nette Kontakte, hier wie im realen Leben.
    Liebe Grüße von Marina aus Franken

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