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Abnehmen für Gamer, Serienjunkies und Schreibtischarbeitende

Abnehmen für GamerHeute möchte ich mit euch gerne meinen absoluten Geheimtipp bezüglich abnehmen teilen. Dieser eignet sich für alle, die viel Zeit, so wie ich, sitzend verbringen. Besonders also für Leute, die aufgrund Bewegungsmangels prädestiniert sind das eine oder andere Kilo zu viel auf den Rippen zu haben.
Warum soll man die Zeit, die man sitzt nicht dazu nutzen Kalorien zu verbrennen und das praktisch ohne Anstrengung. Ich bin davon absolut begeistert, weil ich so ganz normal essen kann, ohne eine Diät machen zu müssen und trotzdem täglich abnehme. Für mich ist das die optimale Lösung, um für den Sommer mein Six-Pack freizulegen. Auch wenn es so wirkt; dies ist kein Verkaufsartikel, sondern wirklich eine Empfehlung von mir, die ich aus Begeisterung mit euch teile.

Grundlagen des Abnehmens

Um abnehmen zu können, muss man bekanntlich nur einem einfachen Grundsatz folgen: Weniger Kalorien aufnehmen als der Körper benötigt. Fertig!
Seinen tatsächlichen Energiebedarf kann man sich durch viele kostenlose Kalorienrechner auf Websites ausrechnen lassen. Kennt man seinen Kalorienbedarf, dann muss man nur darauf achten, dass man dauerhaft unter dieser Marke bleibt und man wird langsam aber sicher abnehmen.
Prinzipiell gibt es dafür zwei Möglichkeit: Entweder man führt durch Nahrung weniger Kalorien zu als der Körper benötigt, man isst also weniger (bzw. anders), oder man erhöht den Kalorienbedarf des Körpers durch vermehrte Aktivitäten. Das muss nicht unbedingt wirklich Sport sein, sondern einfach ein Mehr an Bewegung.
Da ich Diäten satthatte, habe ich mir überlegt was ich tun könnte, um möglichst effektiv meinen Kalorienbedarf zu erhöhen, aber das auf jeden Fall ohne laufen zu gehen oder viel zu schwitzen.

Was ich mir überlegt hatte:

Zuerst dachte ich, dass ein Hometrainer vielleicht eine gute Idee wäre, weil ich da während des Fernsehens, oder des PlayStationspielens, so vor mich hinstrampeln könnte. Das habe ich dann auch ausprobiert, allerdings wurde mir klar, dass ich gar nicht so viel fernsehe wie ich dachte und während des PS-Spielens war das sitzen auf dem Hometrainer unangenehm und störend (da die Hände ja für den Controller genutzt wurden und ich mich nicht anhalten konnte).
Hinzu kam, dass ich ja jetzt auch nicht Strampeln wollte wie ein Irrer, sondern möglichst gemächlich und ohne Schwitzen meine Kalorien verbrennen wollte. Das hieß also, dass ich die Zeit erhöhen müsste, die ich in die Pedale trat (weil ich ja mit sehr geringer Intensität in die Pedale trat), aber dafür war mir das Ganze auf Dauer viel zu ungemütlich.
Die nächste Idee war, dass ich auf einen Hometrainer umsteige, auf welchen man gemütlich sitzt bzw. halb liegend strampelt. Da dieser aber viel Platz wegnehmen würde war mir das etwas zu unpraktisch. Aber die Richtung gefiel mir eigentlich ganz gut. Und dann bin ich auf ein Produkt gestoßen, das nützlicher war als zuerst gedacht, weil ich es nicht nur beim Fernsehen oder Zocken nutzen konnte, sondern auch während meiner Arbeit am Schreibtisch.

Der Desk Cycle

Desk CycleDas kleine Ding war zwar nicht billig (179€), aber wirklich perfekt geeignet für das was mir vorschwebte. Das Gerät ist einfach ein Hometrainer ohne Sitz und Stange. Solche gibt es ja viele, aber der Desk Cycle ist sehr flach, nämlich so, dass man ihn unter seinem Schreibtisch verwenden kann. Während ich diese Zeilen schreibe, strample ich gerade auf Stufe 3, ohne dass ich eigentlich noch was davon merke. Stufe 3 ist bezüglich Widerstand so, dass man nicht wirklich Kraft braucht, aber es auch nicht zu leicht ist. Ab Stufe 4 wird’s dann etwas unangenehm; das würde ich während der Arbeit als störend betrachten, aber mit Stufe 3 vergisst man nach ein paar Tagen praktisch, dass man neben der Arbeit in die Pedale tritt; das geht dann schon völlig automatisch und stört überhaupt nicht.
Die Kalorienanzeige des Geräts ist allerdings Müll. Diese entbehrt jeglicher Realität. Seinen tatsächlichen Kalorienverbrauch, kann man sich aber auf der Website des Herstellers ganz einfach durch Angabe von Geschlecht, Gewicht, Größe, Alter, Widerstandsstufe, Zeit und Distanz ausrechnen lassen: Hier
Wenn ich daran denke, dass ich die ganze sowieso vertane Zeit jetzt zusätzlich nutzen kann, um Kalorien zu verbrennen, dann geht mir wirklich das Herz auf. Besser geht’s nicht!
Das Ganze wird übrigens richtig zur Sucht, weil man jeden Tag noch etwas mehr schaffen möcht als am Tag zuvor.
Jetzt wird es bei mir langsam Zeit fürs Mittagessen; genau richtig, denn ich habe während der Arbeit am Vormittag mein ganzes Frühstück mit dem Desk Cycle verbrannt und das für mich praktisch ohne Anstrengung! Toll! 😀

Den Desk Cycle gibt’s direkt bei Amazon:

Meine Erfolge

Ich esse momentan ganz normal, wie zuvor auch, aber nehme pro Woche konstant ein Kilogramm ab. Wenn ich auch noch etwas mehr auf meine Ernährung achten würde, wäre das sicher auch noch mehr drin, aber ich will mir Nachspeisen und die Schoko zwischendurch einfach nicht nehmen lassen und nicht ständig darüber nachdenken, was ich essen darf und was nicht.
Für mich ist der Desk Cycle wirklich ein Glückgriff gewesen, weswegen ich meine Euphorie auch in diesem Artikel mit euch teilen wollte. Ich hoffe, dass ihr davon genau so begeistert seid wie ich, denn einfacher und zeitsparender kann man in einer Situation wie der meinen (Arbeit am Schreibtisch) einfach nicht abnehmen! Top!

Liebe Grüße,

Euer Matthias

P.S.: Ach ja, mit Tastaturschublade ist allerdings zu wenig Platz um das Gerät unter dem Schreibtisch zu verwenden! Denkt daran, falls ihr euch den Desk Cycle bestellen wollt.

Weitere Tipps

Weil ich gerade in dem Thema so drinnen bin, möchte ich das Gebiet Abnehmen für Gamer (und andere Bewegungsarme) noch etwas weiterführen und hier bei Gelegenheit immer wieder mal neue Tipps zum Thema geben, die man sehr einfach umsetzen kann, ohne sich wirklich anzustrengen oder auf etwas schmerzhaft verzichten zu müssen.

Abnehmtipp für Gamer: Steigt um auf kalorienlose Getränke

Mittlerweile gibt es von so gut wie jeder Softdrinkmarke auch eine kalorienfreie Variante. Damit lässt sich eine Menge an Kalorien sparen. Ich weiß, ich weiß; die schmecken meistens nicht genau so gut wie das Original, aber wenn man sich überlegt, dass man bei 1,5 Liter Cola etwa 570 kcal spart, was schon wiederum eine ganze Mahlzeit darstellt (alternativ eine Tafel Schokolade oder ein Päckchen Chips), dann sollte man vielleicht doch mal darüber nachdenken. Ich persönlich empfehle „Pepsi Max“, das ist meinem Empfinden nach das beste kalorienfreie Getränk. Wer gerne Energy Drinks konsumiert, der muss sich mal selbst durch das Sortiment probieren, weil ich da nicht wirklich Erfahrungen habe, bzw. ich noch keinen gefunden habe, der mir in der kalorienfreien Variante wirklich schmeckt.
Probiert aber in jedem Fall mal Pepsi Max; das schmeckt echt gut und hat 0 Kalorien!

Kenne deinen Kalorienbedarf

Es ist gut, wenn man seinen Kalorienbedarf kennt; also wie viel man noch essen darf ohne zuzunehmen. Wie schon weiter oben angedeutet findet man sehr viele solcher Rechner im Internet. Sehr gut hat mir dabei der folgende gefallen, weil man hier auch den Kalorienverbrauch eintragen kann, welchen man durch Benützung des Desk Cycle realisiert. Außerdem wird angezeigt wie lange es unter den eingetragenen Umständen dauert bis man sein Wunschgewicht erreichen wird: Fettabbau-Rechner

Abnehmen als Gamer: Zockt die richtigen Games – Virtual Reality

Virtual Reality macht nicht nur Laune, sondern verbrennt auch Kalorien, zumindest wenn es sich um aktive Games handelt, die mit Move Controllern gespielt werden, wodurch man toll abnehmen kann.
Auf der Website des Virtual Reality Institute of Health an Exercise könnt ihr euch ansehen, wie viel Kalorien man bei welchem VR Spiel verbrennt.
Ich persönlich bin ja ein leidenschaftlichen Knockout League Gamer auf der PlayStation VR. Da verbrennt man schon mal 8-10 kcal pro Minute, was 500 bis 600 kcal pro Stunde sind… Muskelkater inklusive.
Falls ihr zufällig auch Knockout League auf der PlayStation VR zockt; ich halte momentan (1. Mai) einen Großteil aller globalen Grudge-Match Rekorde. Versucht doch mich zu schlagen; ich brauche neue Herausforderungen. ;P

Wie viel Kalorien muss man einsparen?

Grundsätzlich sei einmal gesagt, dass ca. 7.000 kcal einem Kilogramm an Gewicht entsprechen. Schafft ihr es also 7.000 kcal einzusparen (auf euren tatsächlichen Kalorienbedarf gerechnet) habt ihr ein Kilogramm an Gewicht verloren.
Eine gute Technik zum Abnehmen wäre z.B. nur Kalorien in Höhe eures tatsächlichen Tagesbedarfs (ohne Sport) aufzunehmen und die Einsparung an Kalorien über die Benützung des Desk Cycle zu bewerkstelligen.
Ein Rechenbeispiel:
Wenn ihr 80kg wiegt, 176cm groß seid und den Tag sitzend oder liegend verbringt, also keiner anstrengenden Arbeit nachgeht oder Sport ausübt, dann beträgt euer Tagesbedarf ca. 2200 kcal. Die nehmt ihr durch Nahrung auf.
Am Desk Cycle verbringt ihr auf den Tag gerechnet sagen wir insgesamt 3 Stunden gemütlich neben der Arbeit, was wiederum ungefähr 500 verbrauchten kcal entspricht (werden in Wirklichkeit mehr sein, aber ich habe mal tief angesetzt). Das bedeutet, dass ihr also täglich 500 kcal „abnehmt“. Wenn ihr das wirklich durchzieht, dann verliert ihr alle zwei Wochen ein Kilogramm und das ist doch für den Aufwand wirklich nicht schlecht. Besonders wichtig ist, dass man so auch wirklich nachhaltig abnehmen kann und keinen Jo-Jo-Effekt fürchten muss. Natürlich kann man die Abnehmleistung auch steigern, indem man mehr Kalorien durch den Desk Cycle verbrennt, oder anderweitige Sport treibt; ich empfehle Knockout Legaue auf der PlayStation VR. 😀

Wie schafft man es unter dem Tagesbedarf an Kalorien zu bleiben?

Für manche scheint es ein großes Problem zu sein nicht über den Tagesbedarf an Kalorien zu kommen. Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber die Frage; warum? Denn, wie z.B. für das obige Beispiel, sind 2200 Kalorien gar nicht wenig. So könnte z.B. ein Tag bezüglich Essen so aussehen:

Frühstück: ca. 450 Kalorien

  • 2 Spiegeleier
  • 50g Schinken
  • 1 Gebäck
  • Kaffee mit Milch

Mittagessen: ca. 700 Kalorien

  • 450g Spaghetti Carbonara

Abendessen: ca. 650 Kalorien

  • 400g Lasagne

Ich denke jetzt nicht, dass dies eine besonders gesunde Ernährung ist, oder spezielle kaloriensparend. Dennoch kommt man damit lediglich auf 1.750 Kalorien, was wiederum bedeutet, dass die Portionen auch ruhig noch etwas größer sein können, oder man die restlichen 400 Kalorien z.B. für Süßigkeiten und Chips aufwenden kann; oder eben für kiloweise Obst und Gemüse, wem das lieber ist. 🙂
Was ich mit dem Ganzen zeigen möchte ist, dass man einfach normal essen soll, sofern man unter „normal“ nicht massenhaft Schokolade meint. Wenn man das tut und auf Süßgkeiten und Chips verzichtet, dann hat man auch kein Problem deutlich unter seinem Kalorienbedarf zu bleiben!

Wie kann man am besten Kalorien zählen?

Wenn ihr mittels Kalorienzählen abnehmen wollt; ihr also versucht unter eurem täglichen Kalorienbedarf zu bleiben, dann kommt ihr nicht darum herum sehr genau darauf zu achten wie viel ihr von etwas esst. Das bedeutet wiederum, dass ihr eine Küchenwaage benötigt. Ich empfehle euch dafür in jedem Fall eine, die wirklich jedes einzelne Gramm anzeigt und nicht eine die in 2g-Schritten rechnet. Wenn ihr Kalorien zählt, dann wird man irgendwann wirklich versessen auf jedes Gramm und da könnte man verrückt werden, wenn man nicht genau weiß ob es jetzt etwas mehr oder weniger ist. Es braucht wirklich nichts Teures sein; Hauptsache sie ist genau.
Ich habe z.B. diese hier und bin zufrieden damit:

Davon abgesehen müsst ihr natürlich wissen wie viel Kalorien gewisse Lebensmittel oder Speisen haben. Dafür gibt es aber Internetseiten bzw. Apps. Ich nehme für das Aufzeichnen der Kalorien die App von FDDB (kostenlos). Dort könnt ihr z.B. einfach den Barcode des Lebensmittels scannen oder es manuell suchen und die Grammzahl eingeben, die ihr davon gegessen habt. Die App zeichnet das dann alles auf, rechnet die Kalorien aus und trackt auch Kohlenhydrate, Zucker, Fett und Protein. Es gibt von der App auch ein kostenpflichtiges Upgrade, aber das braucht wirklich kein Mensch. Darüber hinaus könnt ihr euer Kalorienlimit einstellen, seht wie viel Kalorien euch noch zur Verfügung stehen, könnt durch Sport (z.B. Desk Cycle) verbrauchte Kalorien eintragen, die dann gegen gerechnet werden, und vieles mehr…
Achtung: Beim Aufzeichnen solltet ihr darauf achten, ob es sich um das Gewicht des Rohprodukts, oder um das des zubereiteten Produkts handelt. 100 Gramm Hühnerbrust haben roh ja z.B. 110 Kalorien und ca. 23 Gramm Protein. Zeigt die Waage aber bei gebratener Hühnerbrust 100 Gramm an, dann sind die Nährwerte ja anders (etwa 140 Kalorien und über 30 Gramm Protein), weil das Rohgewicht höher war und beim Braten nur Wasser verloren ging.
Mit der App ist das Kalorienzählen in jedem Fall wesentlich einfacher als wenn ihr das alles selbst ausrechnen und aufzeichnen würdet. Ich weiß wovon ich spreche, weil ich das, bis ich auf die App aufmerksam wurde, in einem kleinen Heftchen gemacht habe! 🙂

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One Response to Abnehmen für Gamer, Serienjunkies und Schreibtischarbeitende

  1. Wolfgang Haneke sagt:

    Haha, sehr amüsanter Artikel. 😉 Besonders der Gedankengang oben, wie du eigentlich zu dem von dir gewünschten Gerät gekommen bist, weil das Andere nicht so gut funktioniert hat. Kann ich als jemand, der auch ganz gerne zockt gut nachvollziehen, wobei so Trainer mit Bildschirmen davor auch ganz gut geklappt haben. Wenn das dann aber wirklich sogar bei Bürojobs klappt, ohne abzulenken, ist das eindeutig überlegen – das Grundproblem, wenn man am Screen arbeitet und Freizeit verbringt. So sehr kann man seine Kalorien halt gar nicht dezimieren, dass man ohne Zuatzbewegung auskommt.

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