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Welche Mittel gegen Schnarchen gibt es?

Mittel gegen SchnarchenDas Mittel gegen Schnarchens schlechthin gibt es normalerweise nicht, denn Schnarchen kann durch ganz unterschiedliche Faktoren bestimmt werden. Prinzipiell tritt Schnarchen immer dann auf, wenn sich etwas im Wege der Atemluft befindet, das den Strom verengt oder in dieser zu flattern beginnen kann. So kann die Ursache nicht nur im Rachen zu finden sein, sondern ebenso in der Nase. Je nachdem wo das Schnarchen tatsächlich entsteht gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Unbedingt nötig ist das freilich in den meisten Fällen nicht, weil Schnarchen selbst normalerweise keine direkt gesundheitlichen Probleme mit sich bringt. Die Ausnahme bilden etwa 2 – 8% der Schnarcher, die an einer Schlafapnoe leiden, was Atemaussetzer während des Schlafens beschreibt.

Schnarchen – Ein Volkssport?

Etwa jeder dritte deutsche Mann und jede fünfte deutsche Frau Schnarchen. Dabei gilt; je höher das Alter, umso höher auch der Anteil der Schnarcher. Während junge Menschen fast überhaupt nicht Schnarchen, zumeist nur, wenn sie zu viel Alkohol getrunken haben, findet man bei älteren Personen überdurchschnittlich viele, die den nächtlichem Lärmen frönen.
Das ist nicht verwunderlich, denn mit zunehmendem Alter, wird auch das Gewebe lockerer und viele Teile des Rachens können leichter in Schwingung geraten oder den Weg der Atemluft beschwerlicher machen.
Den wirklichen Schaden durch das nächtliche Schnarchen erleidet normalerweise nicht der Schnarchende selbst, der davon zumeist reichlich weniger mitbekommt, sondern etwaige Bettnachbarn, denen die lärmenden Geräusche oftmals den Schlaf rauben. Wer schon einmal eine schnarchende Person neben sich liegen hatte, weiß wie nervtötend das sägende Geräuschs sein kann.
Aber nicht für alle Schnarcher ist es ungefährlich. Damit ist nicht gemeint, dass er einem heimtückischen Mord aufgrund der Lärmbelästigung zum Opfer fallen könnte, sondern dass bei 2-8% der schnarchenden Bevölkerung eine sogenannte Schlafapnoe auftritt. Bei Personen die daran leiden, kommt es durch das Schnarchen zu Atemaussetzer, die in manchen Fällen lebensgefährlich sein können. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und wenn dieses Problem bekannt ist in jedem Fall einen Arzt konsultieren, bevor die Sache einmal gefährlich wird.

Wie Schnarchen entsteht

Für Schnarchen kann es unterschiedliche Gründe geben. In vielen Fällen ist die Ursache im Gaumensegel zu finden. Das Gaumensegel ist als Zäpfchen im hinteren Teil der Mundhöhle wahrzunehmen. Dieses neigt dazu im Strom der Atemluft zu flattern und so zu dem berühmt, berüchtigten sägenden Schnarchgeräusch zu führen.
Eine andere häufige Ursache für Schnarchen ist die Zunge, oder genauer gesagt der sogenannte „Zungengrund“. Der Zungengrund ist die Stelle hinten in der Mundhöhle an der die Zunge sozusagen befestigt ist. Während des Schlafens ist dieser vollkommen entspannt und kann nach hinten in den Rachen rutschen. Dadurch wird aber der Weg, den die Atemluft nehmen kann eingeengt, wodurch sie sich durch einen engeren Kanal ihren Weg bahnen muss. Das führt ebenso zu einem Schnarchgeräusch. In diesem Fall hilft aber normalerweise ein einfacher Positionswechsel, um dem Schnarchen Einhalt zu gebieten.
Auch Anatomische Probleme können für das lärmende Geräusch verantwortlich sein. So führt eine schiefe Nasenscheidewand auch häufig zu diesem Phänomen. Ein zu kurzer Unterkiefer kann für im Rachen entstehendes Schnarchen verantwortlich sein.
Schnupfen oder eine Hausstauballergie; immer dann, wenn der Weg der Atemluft nicht ganz frei ist, kann Schnarchen auftreten.
Wie man leicht erkennen kann: Die Gründe führ Schnarchen sind mannigfaltig und so müssen auch die Behandlungen individuell auf die Ursachen des Schnarchens abgestimmt sein.

Mittel gegen Schnarchen

Wer das Mittel gegen Schnarchen schlechthin sucht, der wird enttäuscht sein. Natürlich gibt es Mittel die vermehrt helfen, weil die meisten Fälle von Schnarchen mit zunehmendem Alter auftreten und hier einfach ein Erschlaffen des Gewebes vorliegt, das dann der Atemluft den Weg verengt, oder ganz einfach im Strome vibriert.
Mittel gegen Schnarchen gibt es ganz unterschiedliche, allerdings können in manchen Fällen wirklich nur Operationen helfen. So zum Beispiel bei einer schiefen Nasenscheidewand. Es gibt zwar Mittel, die man sich in die Nasenhöhle einführen kann und welche der Atemluft einen möglichst barrierefreien Weg sichern sollen, allerdings nützen diese nur im vorderen Bereich der Nase; sind also bei einer schiefen Nasenscheidewand völlig unbrauchbar.
Sehr nützliche Mittel gegen Schnarchen gibt es aber hingegen, wenn das Schnarchen durch Zurückrutschen des Zungengrunds entsteht. Hier hilft es nämlich normalerweise, wenn der Schnarchende ganz einfach in eine seitliche Position wechselt. Dafür gibt es sogenannte Reizstrom-Schnarchstopper die am Handgelenk getragen werden und selbständig erkennen, wenn jemand Schnarcht. Durch zwei Elektroden wird sodann ein elektrischer Impuls ausgelöst, welcher den Schnarchenden sanft weckt und einen Wechsel der Schlafposition ermöglicht.
Davon abgesehen gibt es noch andere Mittel gegen Schnarchen wie Schnarchschienen, Anti-Schnarch-Bandagen oder Nasenspreizer. In jedem Fall sollte man aber die genaue Ursache des Schnarchens von einem Arzt abklären lassen und dann mit ihm gemeinsam entscheiden, welche Hilfsmittel oder Behandlungen möglicherweise einen Erfolg bringen können.

Artikelbild112970425 – snore at night © detailblick-foto – fotolia.com

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